für EU 2023/1542.
LinkedIn ist Spherity's primärer Social-Kanal — B2B, Founder-led, Trust-First. Diese Seite zeigt den Company-Page-Header, vier echte Post-Beispiele und vier Anti-Beispiele, damit man auf einen Blick sieht, wie ein Spherity-Post aussehen soll – und wie nicht.
Der Banner ist das einzige Brand-Element, das jeder LinkedIn-Besucher unweigerlich sieht. Petrol-Background, Spherity-Wordmark links, ein Tagline-Statement im Trust-First-Tone, Akzent-Cyan nur als Highlight. Kein Marketing-Sprech.
Stand-heute-Snapshot des aktuellen Spherity-LinkedIn-Profils, abgeglichen gegen die Brand-Regeln. Sortiert nach Schwere. Hohe Findings sollten vor der nächsten Posting-Welle behoben sein, mittlere im Lauf des Quartals, niedrige gelegentlich.
Auf dem Banner überlappt das Profilbild (Avatar) den unteren-linken Banner-Bereich. Genau dieser Bereich (~152×76 px im 1584-px-Banner) muss komplett text- und logofrei bleiben. Aktuell intakt — explizit in den Regeln verankern, damit es bei zukünftigen Banner-Iterationen nicht verloren geht.
Fix: Im Spherity-Banner-Template eine permanente Safe-Zone-Markierung (gestricheltes Rechteck unten-links) einzeichnen. Banner-Inhalt grundsätzlich rechts/oben anlegen.
Aktuell trägt der Banner oben rechts das vollständige
SPHERITY-Wordmark
mit S-Mark. Direkt darunter überlagert der Avatar das gleiche S-Mark
in der Profilbild-Position. Der Nutzer sieht das Spherity-Symbol
zweimal in 200 px Abstand — unruhige Komposition, doppelte Markenpräsenz.
Fix: Wordmark vom Banner entfernen. Banner trägt nur Petrol-Background + Tagline-Statement. Marken-Identifikation übernimmt der Avatar.
Aktueller Tagline:
Digital identity solutions for your business ▶ Digital Product Passport ▶ European Business Wallet ▶ DSCSA Compliance.
Das Play-Button-Symbol (▶) wirkt wie 2010er-Marketing-Sprech und
kollidiert mit dem Trust-First-Tone. Außerdem mischt der Tagline
Englisch und Deutsch unkontrolliert (Profil-Industry &
Standort sind DE).
Fix: Trenn-Symbol auf Mittelpunkt „·" oder Em-Dash „—" wechseln. Sprache vereinheitlichen — Empfehlung: Digital Trust Infrastructure · Digital Product Passport · European Business Wallet · DSCSA Compliance · KYLE.
Tagline: „Digital Product Passport ▶ European Business Wallet ▶ DSCSA Compliance" = 3 Produkte. Spherity hat aber 4 Sub-Brands (CARO/VERA/EIDA/KYLE). Mapping ist nicht offensichtlich: DPP=VERA · Business Wallet=EIDA · DSCSA=CARO. KYLE wird nicht erwähnt.
Fix: Entweder explizit alle 4 Sub-Brands nennen (Tagline wird länger), oder bei Sub-Brand-Naming nur Spherity nennen und Sub-Brands in den Posts/Visuals führen. Bevor KYLE GA-Launch hat, kann es im Tagline weggelassen werden — Status klären.
Das gleiche Wave-Pattern (Topographie-/Audio-Wave) erscheint sowohl im Banner als auch im Visual des „Top-Anbieter Digitale Produktpässe"-Posts. Wenn Banner und Post-Visual das identische Background-Pattern teilen, wirkt das Visual wie ein Banner-Reissue, nicht wie eigenständiger Content. Auch das Wave-Pattern selbst ist nicht Spherity's Brand-Visual — unsere Bildsprache ist Petrol-Gradient + Grid (siehe brand-board.html §11.7).
Fix: Wave-Pattern aus dem Banner entfernen, durch das Spherity-Standard-Grid (siehe brand-board.html) ersetzen. Post-Visuals tragen separates Mockup-Layout — eigene Hierarchie pro Post-Typ (siehe Post-Beispiele unten).
Kein einziger der drei sichtbaren Posts trägt einen Sub-Brand-Tag (VERA, CARO, EIDA, KYLE) im Visual oder Body. Der Solar-Speicher-Post ist eindeutig VERA-DPP-Thema, der Holzindustrie-Post ebenfalls VERA-DPP — aber das Visual zeigt nur „Powered by Spherity". Reader müssen das Produkt aus dem Kontext erschließen.
Fix: Post-Visuals tragen einen Mono-Tag oben rechts (z.B. VERA · DIGITAL PRODUCT PASSPORT). Im Body am Ende: „Mehr zu VERA: spherity.com/vera". Pro Post genau ein Sub-Brand.
Die handgeschriebene Cursive auf dem Banner („We're hiring!") steht im Widerspruch zum Spherity-Trust-First-Tonebook. Wir schreiben nicht freundlich-bunt, wir schreiben präzise. Cursive ist außerdem nirgends in der Typografie-Skala (§11.2) verankert — das ist eine Insellösung.
Fix: Hiring-Hinweis als Mono-Tag oder Archivo-Bold-Mini-Headline („JOIN US · spherity.com/careers") in der oberen rechten Ecke des Banners. Optional komplett auf den Banner verzichten und Hiring im Tagline anpinnen.
Die LinkedIn-Industry-Klassifikation
Software für Datensicherheit
(= Computer & Network Security) reduziert Spherity auf
Cybersecurity. Wir sind aber Trust-Infrastruktur (Identity,
Credentials, DPP) — das fällt eher in
IT-Dienstleistungen und IT-Beratung
oder
Computer Software.
Fix: Industry auf IT-Dienstleistungen und IT-Beratung umstellen. LinkedIn-Admin-Setting, kein Banner-Edit nötig.
Der „Solarspeicher Pflicht"-Post zeigt ein generisches Showroom-Foto (Bildquelle: HTW Berlin) ohne Spherity-Overlay, ohne Sub-Brand-Tag, ohne Wordmark-Footer. Im Feed verschwindet der Post optisch zwischen jeder anderen Industrie-News.
Fix: Stockphoto in Spherity-Frame setzen — Petrol-Border 4-8 px, oben rechts Sub-Brand-Mono-Tag, unten links Spherity-Wordmark + Akzent-Dot. Bildquelle als Caption innerhalb des Frames, nicht als Wasserzeichen im Bild.
Die Headline „Der digitale Batteriepass wird für Solarspeicher Pflicht" ist grammatikalisch korrekt, aber die End-Position von „Pflicht" wirkt unbeholfen. Lese-Test scheitert in den ersten 210 Zeichen (Hook-Regel §12.9.3).
Fix: „Der digitale Batteriepass wird zur Pflicht — auch für Solarspeicher." Verb-First, Pointe direkt nach Em-Dash.
Post „Digitaler Produktpass für Holz" zeigt im Visual einen VERA-Studio-Screenshot mit englischen UI-Strings („Timber Logging Record", „Detailed logging information including timestamps…"). Der DE-LinkedIn-Reader erlebt einen Sprachbruch beim Scroll.
Fix: Entweder DE-Caption über das Screenshot legen oder einen DE-Visual-Variant erstellen („Holzlogging-Datensatz", „Detailliertes Logbuch mit Zeitstempeln, Koordinaten…"). Long-term: VERA-Studio i18n-fähig.
LinkedIn-Profil zeigt „Dortmund, Nordrhein-Westfalen" als Hauptstandort. Im design.md / brand-board.html wird Köln als Office-Standort genannt. Klärungsbedarf — ist Dortmund ein Legacy-Eintrag oder hat Spherity tatsächlich beide Standorte?
Fix: mit GF abklären, dann LinkedIn-HQ-Eintrag oder design.md anpassen — Standort muss einheitlich sein.
Aktueller Wert „11-50 Beschäftigte" passt zur Realität (~32 Mitarbeitende laut design.md). Bei Headcount-Wachstum ≥51 wechseln auf „51-200" — LinkedIn-Algorithmus boostet Profile mit höherer Range etwas in Recruiter-Search.
Fix: Quartalsweise prüfen, automatisches Update via LinkedIn-Admin-Backend.
Vier Post-Typen, die regelmäßig laufen sollten: Product Launch, Thought-Leadership, Event/Speaking, Hiring. Jeder mit echtem Spherity-Tone: Verb-First, konkrete Fakten, kein Hype, 3-5 Hashtags maximum.
So sieht ein Spherity-Post nicht aus. Diese vier Beispiele zeigen die häufigsten Brand-Verstöße: Hype-Sprache, Hashtag-Spam, falsche Sub-Brand-Logik, Image-Only-Posts.
#1F6F8B) statt VERA-Arctic Blue (#2C6F7B). Sub-Brand-Drift verwirrt das Publikum: Pharma oder Battery? §12.9.4 verletzt.#ai als Reichweiten-Trigger ohne thematischen Bezug.LinkedIn rendert kein HTML, kein Markdown, keinen RTF-Bold. Im Eingabefeld gibt es nur Plain-Text. Wer Wörter optisch hervorheben möchte, muss zu Workarounds greifen — und genau hier passieren die meisten Brand-Verstöße, weil die übliche Lösung (Unicode-Mathematik-Buchstaben) keine deutschen Umlaute kennt. Hier die verbindliche Spherity-Regel.
LinkedIn unterscheidet zwischen Beiträgen (Posts) und Artikeln (Publishing-Tool). Und genau in diesem Unterschied steckt die ganze Verwirrung:
Im normalen Post-Composer (Web & Mobile-App) gibt es keinen Rich-Text-Editor. Bold, Italic und Aufzählungszeichen sind nicht vorhanden. Markdown wird ignoriert. HTML wird gestrippt.
LinkedIn-Artikel (Long-Form-Publishing) haben einen vollständigen Rich-Text-Editor. Hier funktioniert Bold/Italic/Listen mit voller Umlaut-Unterstützung. Aber: Artikel ≠ Post. Ein Artikel ist Long-Form (1.500–10.000 Zeichen) und erscheint anders im Feed.
Wer in einem normalen Post trotzdem Bold haben will, braucht
einen Workaround: Unicode-Glyphen, die Bold/Italic aussehen,
aber eigene Zeichen sind. Etablierte Tools wie
TypeGrow
und
AuthoredUp
bieten LinkedIn-spezifische Konverter, die auch deutsche Umlaute
handhaben (im Gegensatz zu reinem Unicode-Mathematik-Bold aus
U+1D400–U+1D7FF,
das ä/ö/ü/ß nicht kennt). Das erklärt, warum man auf realen
Spherity-Posts „für", „Pässe" oder „Holz" trotzdem
fett sieht.
Screenreader (NVDA, VoiceOver, JAWS) lesen Unicode-Math-Glyphen nicht als „bold X" vor. Manche buchstabieren die Glyphe einzeln („Bold-Latin-Capital-Letter-F"), manche überspringen sie ganz, manche lesen ein irreführendes Zeichen vor. Das gilt auch für TypeGrow/AuthoredUp-Output. Jede Bold-Hervorhebung in einem LinkedIn-Post ist daher per se ein Accessibility-Trade-off — egal welches Tool genutzt wurde.
Unicode-Bold kennt kein ä, ö, ü, ß. Sobald ein Umlaut auftaucht, fällt das Wort optisch auseinander: bold-bold-bold-NORMAL-bold. Sieht unprofessionell aus und wird von Screenreadern teils als Sondertext oder gar nicht vorgelesen.
Statt Bold: strukturelle Hervorhebung. Großbuchstaben sparsam für Section-Leads, Pfeile (→) als Listen-Marker, Leerzeilen als Absatz-Trenner, Em-Dash (—) für Einschub. Voll-kompatibel mit Umlauten, Screenreadern und jeder LinkedIn-App-Version.
Reihenfolge der Optionen — von bevorzugt nach letzte Wahl. Optionen ①–④ sind die Spherity-Default-Hervorhebung (barrierefrei, universell, keine externen Tools nötig). Option ⑤ (Unicode-Bold via TypeGrow/AuthoredUp) ist die letzte Wahl — sparsam, mit Accessibility-Trade-off, max. 1–2 Schlüsselwörter pro Post.
typegrow.com · authoredup.com. Trade-off: nicht barrierefrei (Screenreader buchstabieren). Max. 1–2 Schlüsselwörter pro Post.typegrow.com/tools/linkedin-text-formatter oder authoredup.com. Beide haben einen LinkedIn-spezifischen Bold/Italic-Konverter, der auch deutsche Umlaute (ä/ö/ü/ß) sauber rendert. Nicht-empfohlen: Konverter, die „Fancy Fonts" mit Sonderzeichen mischen — das bricht Suche und Hashtag-Indexierung.
Kurzfassung: Default für Spherity-Posts = strukturelle Hervorhebung (Optionen ①–④, barrierefrei). Wer wirklich Bold braucht: TypeGrow oder AuthoredUp, max. 1–2 Wörter, immer mit Pre-Publish-Check, immer Accessibility-Kompensation. Long-Form-Inhalt mit voller Formatierung → LinkedIn-Artikel statt Post.
Spherity steht für Trust für jede Entität — und das schließt jeden Menschen ein. Im Juni darf das Spherity-Profilbild auf Social-Kanälen gegen die Pride-Variante getauscht werden. Eine bewusste, sichtbare Solidaritätsgeste — keine Marketing-Aktion.
Vom 1. Juni bis 30. Juni darf das Spherity-Profilbild auf LinkedIn, X und vergleichbaren Social-Kanälen gegen die Pride-Variante getauscht werden. Banner, Wordmark in Posts, Visuals und alle anderen Brand-Berührungspunkte bleiben unverändert.
Es ist eine Solidaritätsgeste – kein Marketing-Hook. Die Pride-Variante wird nicht in Produkt-Visuals, Pitch-Decks, Email-Templates, Reports oder Kundenmaterial eingesetzt.
brand@spherity.com (formlos, einmal pro Jahr)3-5 pro Post. Aus der kuratierten Liste — niemals frei mischen mit Reichweiten-Hashtags.
Niemals als Spherity-Hashtags verwenden:
Diese Hashtags ziehen die falsche Audience (Crypto-Spam, Buzzword-Bingo) und verwässern die Spherity-Positionierung als Trust-Infrastruktur-Anbieter.
Diese Werte werden in den Canva-Templates (siehe §11.10 Canva-Workspace) und im LinkedIn-Posting-Workflow hart hinterlegt.
| Element | Spec |
|---|---|
| Banner | 1584×396 px · Petrol-Background · Wordmark links · Tagline rechts · Akzent-Cyan nur als Highlight |
| Profilbild | 400×400 px · Spherity-Mark in Cyan auf Petrol · transparent NICHT verwenden |
| Link-Card-Visual | 1200×627 px · 32-36px Padding · Sub-Brand-Tag oben rechts · Wordmark unten links |
| Square-Visual | 1200×1200 px · gleiche Struktur · für Quote-Cards bevorzugt |
| Vertical-Visual | 1080×1350 px · für Multi-Page-Carousels |
| Carousel | 2-10 Slides · Slide 1 = Hook, Slide 2-9 = Substanz, letzte Slide = CTA |
| Body-Copy | max 1.300 Zeichen · Hook in den ersten 210 Zeichen (Sichtbar-Knick) |
| Hashtags | 3-5 maximum · nur aus Spherity-Hashtag-Bibliothek (siehe oben) |
| Emojis | sparsam · 0-2 pro Post · keine 🚀💯✨🔥 · erlaubt: 📍🗓→ |
| Mentions | Personen mit Rolle nennen (z.B. „Juan Caballero, Co-Founder"). Niemals „our team" anonym. |
| Cadence | 2-3 Posts pro Woche · Mo/Mi/Do beste Zeiten · 09:00-11:00 CET |
| Approver | Marketing + Design · Press/Funding/CEO-Statement zusätzlich CMO + GF |
| AI-Provenance | AI-generierte Visuals brauchen Watermark + Disclosure-Hinweis (siehe §11.8) |
| X / Twitter | nur strategischer Use (Repost-Verstärkung), keine reguläre Cadence |
| Instagram / TikTok | aktuell kein Spherity-Channel · vor Start: Brand-Approval (§19) |
4 LinkedIn-Beispiele — pro Sub-Brand 1 Teaser (1080×566 px, „weicher" Lead-Gen-Post) und 1 Hero (1080×1080 px, Launch-/Trust-Anchor-Post).
Teaser = nur Stop .300 als Soft-BG-Wash + Stop .500 als Akzent-Linie.
Hero = volle 3-Stop-Komposition: .300 Soft-Layer, .500 Brand-Identity, .700 für Tiefe/Focus.
Alle Beispiele halten §11.8 (Bildsprache) + §12.9 (Social-Hard-Rules) ein.